Städtebaulicher Ideenwettbewerb
Maria Rast Wiesen

Eppan, BZ (I)

Maria-Rast-Wiesen,-Eppan5

Ort

Eppan, BZ (I)

Planer

Lia-Collective, MSc.Meng.Philipp Rier, Raumplaner
CKSA Christoph Kohl, Stadtplaner Architekten
Ing.Winfried Theil, Mobilitätsplanung
Eva-Maria Schgaguler, Landschaftsarchitektur
Jamal Marcus Rada, Büro Happold, Immobilienökonomie

Leistungsphasen

Ideenwettbewerb, 3.Platz

Symbiose zwischen Alt und Neu Der Entwurf Maria Rast Wiese basiert auf Aufarbeitung und Neuinterpretation früherer Nutzungsformen, Funktionen der Fläche und dem Erhalt der blauen und grünen Strukturen. Das Prinzip der vertikalen Mischnutzung der Streuobstwiese wird im Quartiersmaßstab aufgegriffen. Öffentliche Freiräume, Sportflächen, Dienstleistungen (Seniorenheim, Kindergarten etc.) Gemeinschaftsgärten, Gewerbeflächen, Ateliers, Werkstätten, Gastronomie und weitere flexible Nutzungsformen finden auf der Ebene der früheren Wiese statt. Darüber, in Holzkörper verpackt, schieben sich quer, neue Volumina für verschiedenste Formen des Wohnens. Sämtliche Dachflächen werden nach dem Prinzip der Multifunktionalität begrünt und größtenteils mit Photovoltaikanlagen ergänzt. Die Betonpfeilerstruktur der ehemalige Militärgaragen bleibt erhalten und wird für verschiedenste Nutzungen uminterpretiert.  Der gewachsene Baumbestand, stark definiert durch die bestehenden Zeilen, wird, soweit er ortstypisch und wertvoll ist, erhalten bleiben. Die erhaltenen Strukturen sind gleichzeitig Erinnerung an die Vergangenheit sowie Vergegenwärtigung in einer auf Schonung von Ressourcen ausgerichteten Zukunft.

Seit der Auflassung des Kasernenareals 1995 hat sich das Areal von ca.45.500m² in eine ökologisch wertvolle Fläche verwandelt. Es ist heute ein bedeutender ökologischer “Trittstein” zwischen dem Oberberg – Wald und dem Montiggler -Wald. Durch den möglichst großflächigen Erhalt des Baumbestandes, der Schaffung eines Quartierparks, einer Streuobstwiese und eines Netzwerkes an kleinteiligen Grünflächen sowie intensiv und extensiv begrünter Dachflächen, wird dieser ökologische Wert für das Quartier selbst und die “Umwelt” in Zukunft erhalten und weiter diversifiziert. Flankierende Baumreihen entlang der zukünftigen Fuß- und Radverkehrsachsen erweitern diese Korridorfunktion Richtung Umland.

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Screenshot
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